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Es gibt 6 Namen in diesem Verzeichnis, die mit dem Buchstaben B beginnen.BBambuleEingereicht durch: adminBedeutung:
„Bambule“ beschreibt meist eine chaotische oder hitzige Situation, oft im Zusammenhang mit Auseinandersetzungen oder randalierendem Verhalten.
Wortursprung und Etymologie:
Der Ursprung des Wortes ist nicht abschließend geklärt. Es wird vermutet, dass der Begriff entweder einen lautmalerischen Hintergrund hat oder aus einer fremdsprachlichen Quelle entlehnt wurde. Die genaue Etymologie bleibt jedoch spekulativ.
Verwendung und Besonderheiten:
In der Jugendsprache sowie in Milieus, in denen informelle Ausdrücke vorherrschen, wird „Bambule“ häufig verwendet, um turbulente oder chaotische Szenen zu beschreiben.blümerantEingereicht durch: adminBedeutung:
„Blümerant“ wird verwendet, um einen Zustand der Beklommenheit, Verwirrung oder leichten Unwohlseins zu beschreiben.
Wortursprung und Etymologie:
Der Ausdruck könnte mit der Farbe Blau assoziiert sein – da diese in einigen Kulturen mit Melancholie in Verbindung gebracht wird. Die Herkunft ist vermutlich regional geprägt und spiegelt eine bildhafte Wahrnehmung von Gefühlszuständen wider.
Verwendung und Besonderheiten:
Der Begriff findet vor allem in der Alltagssprache Anwendung, insbesondere in Situationen, in denen unerklärliche Unstimmigkeiten oder ein allgemeines Unwohlsein zum Ausdruck gebracht werden sollen.BoheiEingereicht durch: adminBedeutung:
„Bohei“ wird in der umgangssprachlichen Wendung „mach nicht so ein Bohei“ verwendet und bedeutet, dass man nicht so viel Aufsehen erregen oder übertrieben dramatisch reagieren soll.
Wortursprung und Etymologie:
Der Begriff ist vermutlich onomatopoetisch entstanden und orientiert sich an klanglichen Lauten, die lebhafte oder ausgelassene Situationen beschreiben. Im übertragenen Sinne hat sich „Bohei“ zu einem Ausdruck entwickelt, der übertriebenes Verhalten oder unnötigen Aufruhr kritisiert.
Verwendung und Besonderheiten:
Er wird vor allem in informellen Kontexten eingesetzt, um jemanden dazu aufzufordern, sich zurückzunehmen und nicht zu viel Aufsehen zu erregen – etwa in der Redewendung „mach nicht so ein Bohei“. Dies vermittelt die Aufforderung zu Gelassenheit und Sachlichkeit.BracheEingereicht durch: adminBedeutung:
Eine „Brache“ bezeichnet landwirtschaftlich genutzte Fläche, die über einen bestimmten Zeitraum nicht aktiv bewirtschaftet wird. Ziel ist es, dem Boden eine Regenerationsphase zu ermöglichen, um seine Fruchtbarkeit langfristig zu erhalten oder zu verbessern. Der Begriff wird darüber hinaus auch allgemein für ungenutztes oder verwildertes Land verwendet.
Wortursprung und Etymologie:
Der Begriff stammt vom mittelhochdeutschen brāche ab, das sich auf „brachliegendes Land“ bezieht. Die Wurzel liegt im althochdeutschen brāhha, das wiederum mit „brechen“ in Zusammenhang steht – im Sinne von „aufbrechen“ oder „umgraben“. Im historischen Sprachgebrauch meinte „Brache“ ursprünglich das gepflügte, aber nicht eingesäte Feld.
Verwendung und Besonderheiten:
In der traditionellen Dreifelderwirtschaft spielte die Brache eine zentrale Rolle: Jedes dritte Jahr blieb ein Feld unbestellt, um durch natürliche Prozesse (z. B. Stickstoffanreicherung durch Wildkräuter) die Bodenqualität zu verbessern. Auch in der heutigen Landwirtschaft werden Brachflächen bewusst als Teil nachhaltiger Bewirtschaftungsstrategien eingesetzt – sei es zum Bodenschutz, zur Förderung der Artenvielfalt oder als Maßnahme gegen Übernutzung.
Im städtischen oder baulichen Kontext bezeichnet man als „Brache“ ungenutzte Grundstücke, etwa ehemalige Industrieflächen, Baustellen oder verwilderte Grundstücke, die (noch) keiner Nutzung zugeführt wurden. Diese „urbanen Brachen“ sind oft Gegenstand von Zwischennutzungen, ökologischer Forschung oder städtebaulicher Planung.
BredouilleEingereicht durch: adminBedeutung:
Bredouille ist ein Substantiv und bezeichnet eine peinliche, unangenehme oder schwierige Lage, aus der man sich nur schwer befreien kann. Es wird oft verwendet, um Situationen zu beschreiben, in denen jemand in Verlegenheit geraten ist oder in Schwierigkeiten steckt.
Beispiel: „Nach dem Fauxpas geriet er in eine ziemliche Bredouille.“
Wortursprung und Etymologie:
- Der Begriff stammt aus dem Französischen: bredouille bedeutet wörtlich „leer ausgehen“, insbesondere beim Angeln („ohne Fang nach Hause kommen“).
- Im Deutschen übertrug sich die Bedeutung auf allgemeine Misslagen oder peinliche Situationen, die sich nicht sofort lösen lassen.
- Die Verwendung im übertragenen Sinne ist seit dem 18. Jahrhundert nachweisbar.
Verwendung und Besonderheiten:
- Bredouille wird vor allem in schriftlicher oder gehobener Umgangssprache genutzt, ist aber auch in der gesprochenen Sprache geläufig.
- Stilistisch wirkt es leicht gehoben, literarisch und formell, vermittelt aber zugleich eine humorvolle oder ironische Note, wenn die Situation nicht allzu ernst ist.
- Typische Wendungen: „in die Bredouille geraten“, „jemanden in eine Bredouille bringen“.
Synonyme und verwandte Ausdrücke:
Verlegenheit, Misslage, Zwickmühle, Klemme, Schwierigkeit, Engpass
Beispiele:
- „Der Politiker geriet wegen der Frage in eine Bredouille.“
- „Beim Vorstellungsgespräch merkte sie schnell, dass sie in einer kleinen Bredouille steckte.“BrimboriumEingereicht durch: adminBedeutung:
„Brimborium“ steht für unnötigen Trara, übertriebene Formalitäten oder überflüssigen Zierrat.
Wortursprung und Etymologie:
Die Zusammensetzung wirkt altmodisch und märchenhaft; der Ursprung liegt vermutlich in einer humorvollen Verballhornung alter sprachlicher Ausdrücke.
Verwendung und Besonderheiten:
Häufig als scherzhafter Vorwurf eingesetzt, kritisiert „Brimborium“ übertriebene Inszenierungen oder unnötige Aufhebens.
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