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Es gibt 16 Namen in diesem Verzeichnis, die mit dem Buchstaben H beginnen.
H

Habseligkeiten

Bedeutung:
„Habseligkeiten“ bezeichnet meist einen kleinen Besitz, der oft nur von geringem materiellem Wert ist.


Wortursprung und Etymologie:
Der Ausdruck leitet sich aus dem althochdeutschen Wortschatz ab und wurde im Laufe der Zeit fest im Sprachgebrauch verankert.


Verwendung und Besonderheiten:
Er findet vor allem in literarischen und umgangssprachlichen Kontexten Anwendung, um bescheidene persönliche Besitztümer zu benennen.

Eingereicht durch: Hans-Peter

hahnebüchen

Bedeutung:
„Hahnebüchen“ beschreibt etwas, das unglaublich, absurd oder völlig übertrieben erscheint.


Wortursprung und Etymologie:
Der Begriff könnte auf die volkstümliche Vorstellung des aufgeregten Hahnes zurückgehen, dessen unberechenbares Verhalten als Metapher dient.


Verwendung und Besonderheiten:
Er wird oft humorvoll verwendet, um Situationen oder Ideen als lächerlich oder jenseits des Normalen darzustellen.

Eingereicht durch: admin

Halligalli

Bedeutung:
„Halligalli“ steht für ausgelassene, oft chaotische Feststimmung oder ein wildes Durcheinander.


Wortursprung und Etymologie:
Das Wort besitzt einen rhythmischen, fast musikalischen Klang, der vermutlich aus der Volkskultur stammt und den Reiz von Feierlauten widerspiegelt.


Verwendung und Besonderheiten:
In der Umgangssprache wird „Halligalli“ häufig als Synonym für ausgelassene Feiern oder turbulente Situationen genutzt.

Eingereicht durch: admin

Hallodri

Bedeutung:
„Hallodri“ ist eine humorvolle Bezeichnung für einen unkonventionellen, oft leicht verträumten oder exzentrischen Menschen.


Wortursprung und Etymologie:
Der Begriff wirkt verniedlichend und stammt vermutlich aus einem lockeren, umgangssprachlichen Kontext, der übertriebene Eigenheiten liebevoll kommentiert.


Verwendung und Besonderheiten:
Er wird häufig in scherzhaften oder leicht spöttischen Beschreibungen von Personen verwendet, die sich nicht an konventionelle Normen halten.

Eingereicht durch: admin

Halunke

Bedeutung:
Ein Halunke ist ein umgangssprachlich abwertender Begriff für einen Gauner, Schurke oder Betrüger – also eine Person, die andere hinterhältig schädigt, betrügt oder sich unehrenhaft verhält. Je nach Kontext kann das Wort humorvoll-schelmisch („Na, du kleiner Halunke!“) oder kritisch gemeint sein.


Wortursprung und Etymologie:
Der Begriff trat im deutschen Sprachraum im 16. Jahrhundert auf und entstand wahrscheinlich durch die Vermischung zweier Entlehnungen aus slawischen Sprachen.
- Eine Quelle ist das schlesische holomken, abgeleitet vom alttschechischen holomek, das ursprünglich „Diener“, „junger Mann“ und im übertragenen Sinn auch „Gauner“ oder „Betrüger“ bedeutete.
- Die andere Quelle ist das ostmitteldeutsche Holunke, das „Stadtdiener“, „Boten“ oder „Heideläufer“ bezeichnete und aus dem obersorbischen holank („Heidebewohner“) kommt. In beiden Fällen ist eine Grundbedeutung von „kahl“ bzw. „bloß“ erkennbar, die metaphorisch weitergereicht wurde.


Verwendung und Besonderheiten:
- In der Alltagssprache wird Halunke meist als Schimpfwort für unehrliche, ruchlose Menschen gebraucht, ähnlich wie „Gauner“ oder „Schuft“.
- Gleichzeitig kann es in humorvoller oder vertrauter Rede auch neckisch für einen Lausbuben oder schelmischen Menschen stehen, insbesondere im familiären oder spielerischen Kontext.
- Grammatisch ist Halunke ein maskulines Substantiv: der Halunke (Plural: die Halunken).


Beispiele:
- „So ein Halunke hat mich übers Ohr gehauen.“ (abwertend)
- „Na, du kleiner Halunke – immer zu Streichen aufgelegt!“ (humorvoll)

Eingereicht durch: admin

Heckmeck

Bedeutung:
Heckmeck ist ein umgangssprachlicher Ausdruck für Aufregung, Durcheinander oder unnötiges Getue. Er wird verwendet, wenn etwas übertrieben kompliziert, chaotisch oder unnötig spektakulär gemacht wird. Beispielsweise: „Macht doch nicht so einen Heckmeck wegen der kleinen Änderung.“


Wortursprung und Etymologie:
- Der Begriff ist eine lautmalerische Bildung und setzt sich vermutlich aus den Elementen Heck (als lautmalerisches „Geräusch von Aufruhr“) und Meck (vom Verb meckern, „nörgeln, sich beschweren“) zusammen.
- Die Entstehung liegt vermutlich im umgangssprachlichen Deutsch des 19. Jahrhunderts, um turbulente oder nörgelnde Zustände zu beschreiben.


Verwendung und Besonderheiten:
- Heckmeck wird sowohl für Situationen (Durcheinander, Tumult) als auch für Handlungen (unnötiges Aufsehen, Nörgelei) verwendet.
- Stilistisch wirkt das Wort locker, humorvoll und leicht spöttisch, typisch für die Umgangssprache.
- Typische Wendungen: „Macht keinen Heckmeck“, „Da ist doch kein Grund für Heckmeck“.


Synonyme:
Tohuwabohu, Wirrwarr, Aufhebens, Trara, Kuddelmuddel, Aufruhr


Beispiele:
- „Nach der Verwechslung gab es einen riesigen Heckmeck im Büro.“
- „Die Kinder machen Heckmeck im Garten, während wir versuchen zu arbeiten.“

Eingereicht durch: admin

Heidewitzka

Bedeutung:
„Heidewitzka“ ist ein überraschungs- oder erschreckerischer Ausruf, der Verwunderung signalisiert.


Wortursprung und Etymologie:
Der Ausdruck könnte seinen Ursprung in regionalen Ausrufen haben, die durch ihren markanten Klang im Gedächtnis bleiben.


Verwendung und Besonderheiten:
Er wird meist spontan in Situationen verwendet, in denen etwas Unerwartetes passiert, und besitzt einen fast nostalgischen Klang.

Eingereicht durch: admin

Heiopei

Bedeutung:
Heiopei ist ein umgangssprachlicher, leicht abwertender Begriff für eine unzuverlässige, leichtsinnige oder wenig ernstzunehmende Person. Er wird oft verwendet, um jemanden zu beschreiben, der sprunghaft, albern oder planlos handelt, ähnlich wie Begriffe wie Flitzpiepe, Luftikus oder Hallodri.
Beispiel: „So ein Heiopei bringt nie etwas ordentlich zu Ende.“


Wortursprung und Etymologie:
- Der Begriff stammt aus dem Ruhrgebiet- und Rheinlanddialekt und ist seit dem 19. Jahrhundert belegt.
- Die genaue Herkunft ist unklar, vermutlich handelt es sich um eine lautmalerische Bildung, die den leicht lächerlichen, sprunghaften Charakter der bezeichneten Person unterstreicht.
- In der Umgangssprache verbreitete sich das Wort über die regionale Basis hinaus und wird heute in ganz Deutschland verstanden.


Verwendung und Besonderheiten:
- Heiopei wird hauptsächlich umgangssprachlich genutzt, selten in formellen Kontexten.
- Stilistisch wirkt das Wort humorvoll bis spöttisch, es transportiert mehr eine emotionale Einschätzung der Person als eine sachliche Bewertung.
- Es kann sowohl für Erwachsene als auch für Kinder benutzt werden, z. B. als neckischer Ausdruck gegenüber einem schelmischen Freund.


Synonyme und verwandte Ausdrücke:
Flitzpiepe, Luftikus, Hallodri, lockerer Typ, Tagedieb


Beispiele:
- „Dieser Heiopei hat schon wieder den Schlüssel vergessen.“
- „Lass den Heiopei doch, der bringt eh nichts fertig.“

Eingereicht durch: admin

herrje/herrjemine

Bedeutung:
Diese Ausrufe drücken Erstaunen, Bestürzung oder leichte Besorgnis aus.
Dahinter steckt der gefühlsmäßig getriebene Ausruf "Herr Jesus Domine"; vergleichbar mit "Meine Güte!". Im Laufe der Zeit verkürzte sich jene Interjektion zu diesem Akronym. Der göttliche Bezug ist im Laufe der Zeit geschwunden und bedeutet heutzutage eher einen Ausdruck des Erstaunens oder der Verwunderung. Beispiel: "Herrjemine, was für ein Durcheinander!" o.ä..


 

Wortursprung und Etymologie:
Die Begriffe sind lautmalerisch geprägt und leiten sich von alten, volkstümlichen Redewendungen ab, die eine milde Verwunderung ausdrücken.


 

Verwendung und Besonderheiten:
Sie finden vor allem in der Alltagssprache Verwendung, wenn man in lockerer Weise Überraschung oder Unverständnis zum Ausdruck bringen möchte.


 

Jener Ausruf des Erstaunens leitet sich ab von: "Herr Jesus Domine!". Im Laufe der Jahrhunderte war diese Interjektion stets in Verwendung und wurde als verkürzte Formel tradiert.

Eingereicht durch: admin/Hans-Peter

Hickhack

Bedeutung:
„Hickhack“ bezeichnet unnötige Diskussionen oder unkoordiniertes Durcheinander.


Wortursprung und Etymologie:
Der Begriff ist vermutlich onomatopoetisch und spiegelt den chaotischen Klang eines unstrukturierten Austauschs wider.


Verwendung und Besonderheiten:
Er wird oft humorvoll eingesetzt, um zu kritisieren, dass zu viel Lärm um wenig Substanz gemacht wird.

Eingereicht durch: admin

holterdiepolter

Bedeutung:
„Holterdiepolter“ beschreibt einen heillosen Tumult oder ein wildes Durcheinander.


Wortursprung und Etymologie:
Das Wort wirkt lautmalerisch und stammt aus der volkstümlichen Sprache, wobei es die Unordnung durch seinen rhythmischen Klang verdeutlicht.


Verwendung und Besonderheiten:
Typischerweise wird der Begriff in informellen Kontexten gebraucht, um chaotische Situationen oder ausgelassene Feste zu umschreiben.

Eingereicht durch: admin

Hopplig

Bedeutung:
„Hopplig“ steht für etwas, das wackelig, ungeschickt oder unförmig wirkt.


Wortursprung und Etymologie:
Der Ausdruck könnte sich aus einer lautmalerischen Nachahmung von unstetem Gehen entwickelt haben, die den Eindruck von Unstetigkeit vermittelt.


Verwendung und Besonderheiten:
Er wird häufig im umgangssprachlichen Bereich verwendet, um Gegenstände oder Situationen zu beschreiben, die in ihrer Form oder Funktion unstabil erscheinen.

Eingereicht durch: admin

Hornske

Bedeutung:
„Hornske“ bezeichnet umgangssprachlich eine heruntergekommene Wohnung – also einen verfallenen, schäbigen Wohnraum.


Wortursprung und Etymologie:
Der Begriff stammt vermutlich aus der regionalen Umgangssprache und wurde als abwertende Bezeichnung für vernachlässigte, alte oder unansehnliche Wohnungen geprägt.


Verwendung und Besonderheiten:
Er wird vor allem in informellen Gesprächskontexten verwendet, um den schlechten Zustand einer Wohnung humorvoll oder kritisch zu kommentieren.

Eingereicht durch: admin

Huddelei

Bedeutung:
„Huddelei“ bezeichnet spielerisch ein Durcheinander oder unnötiges Hin und Her.


Wortursprung und Etymologie:
Der Ausdruck klingt lautmalerisch und dürfte aus regionalen Umgangsformen stammen, die auf das schnelle Hin- und Herbewegen anspielen.


Verwendung und Besonderheiten:
Er wird häufig in informellen Kontexten verwendet, um unnötige Aufregung oder chaotisches Treiben zu kommentieren.

Eingereicht durch: admin

Humbug

Bedeutung:
„Humbug“ steht für Betrug, Täuschung oder leeres Gerede.


Wortursprung und Etymologie:
Der Begriff hat seinen Ursprung in älteren sprachlichen Wendungen und wurde über Jahrhunderte hinweg zur Bezeichnung von Unsinn oder Schwindeleien etabliert.


Verwendung und Besonderheiten:
Er findet vor allem in literarischen und umgangssprachlichen Kontexten Anwendung, wenn etwas als trügerisch oder substanzlos kritisiert wird.

Eingereicht durch: admin

hurtig

Bedeutung:
Hurtig ist ein Adjektiv im Deutschen und bedeutet schnell, flink oder zügig. Es wird verwendet, um Bewegungen, Handlungen oder Abläufe zu beschreiben, die rasch, wendig oder ohne Verzögerung erfolgen.
Beispiel: „Er lief hurtig zur Bushaltestelle.“


Wortursprung und Etymologie:
- Das Wort stammt aus dem Mittelhochdeutschen hurtic und dem Althochdeutschen hurti, beides abgeleitet von hurt im Sinne von „schnell, lebhaft“.
- Es ist verwandt mit dem niederdeutschen hurtig und dem englischen Wort hurry (Eile, Hetze).
- Historisch wurde hurtig seit dem Mittelalter im Deutschen verwendet, um schnelle Bewegungen oder flottes Handeln zu beschreiben.


Verwendung und Besonderheiten:
- Hurtig ist vor allem in der Umgangs- und Standardsprache gebräuchlich, kann aber auch in literarischen Texten verwendet werden.
- Stilistisch wirkt es prägnant, aktiv und handlungsorientiert, oft in Verbindung mit Verben wie gehen, laufen, arbeiten.
- Häufig in Wendungen wie: „mach dich hurtig“ (Beeil dich!) oder „hurtig erledigen“.


Synonyme und verwandte Ausdrücke:
schnell, flink, zügig, rasch, eilig, fix


Beispiele:
- „Sie packte ihre Sachen hurtig zusammen und verließ das Zimmer.“
- „Die Postbotin ging hurtig die Straße entlang.“

Eingereicht durch: admin


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